Landliebe: ab jetzt „ohne Gentechnik“!

Sie wollen keine Gentechnik in Lebensmittel?
Dann können Sie ein wenig aufatmen. Landliebe-Produkte werden in Zukunft ohne gentechnisch veränderte Pflanzen im Tierfutter produziert. Das gab Campina, eine der größten Molkereien Deutschlands, am 25. September 2008 bekannt. Ein großer Erfolg der Greenpeace-Kampagne! Seit 1996 setzt sich Greenpeace international für gentechnikfreie Lebensmittel ein. Und der lange Atem zahlt sich aus. Jetzt sind die anderen Molkerein gefragt, dem guten Beispiel von Landliebe zu folgen.

Zum Tierfutter:

Die Verbraucher in Deutschland haben es geschafft, durch ihre Ablehnung genmanipulierte Lebensmittel aus den Supermärkten zu verbannen. Ganz gegen den Willen der Verbraucher werden Gen-Pflanzen jedoch in großem Umfang an landwirtschaftliche Nutztiere verfüttert.

Rund 80 Prozent der weltweit angebauten Soja wandert ins Tierfutter. Doch Tierfutter ohne Genpflanzen ist machbar und hilft, den weltweiten Anbau zu stoppen. Greenpeace ist gegen jede Freisetzung genmanipulierter Lebenwesen in die Natur, denn sie birgt zu große Gefahren. Nur ein einziges ausgetauschtes Gen kann die Eigenschaften eines Lebewesens erheblich verändern. Genetisch veränderte Organismen können sich unkontrolliert in die Umwelt ausbreiten. Tierfutter darf nicht dazu missbraucht werden, die Gentechnik durch die Hintertür wieder in die Nahrungskette zu schmuggeln.

Quelle: Greenpeace, Hamburg

Agro-Sprit – Aus der Traum?

Das Märchen vom Agro-Sprit scheint zu Ende geträumt. Durch die Explosion der Preise für Grundnahrungsmittel hungern heute 75 Millionen Menschen mehr als noch vor einem Jahr. 70 Prozent des Preisanstiegs, so die Weltbank, gehen auf das Konto des Agro-Sprits. Langsam steuert daher zumindest die europäische Politik um. Die Bundesregierung und die EU haben ihre ehrgeizigen Pläne revidiert. Einst hieß das Ziel in Europa zehn Prozent Agro-Sprit bis 2020, jetzt soll um vier Prozent reduziert werden.
Weltweit ist dagegen noch keine Wende in Sicht. Indien, das Land mit den meisten Hungernden, will bis 2017 einen Agro-Anteil von 20 Prozent erreichen. Die Forderung des Umweltinstituts München „ Stopp für Agro-Sprit“, die bei zahlreichen öffentlichen Auftritten untermauert wurden, bleiben aktuell.

Quelle: Umweltinstitut München

Kinder und Mobilfunktelefone:

Die Gesundheit der nachfolgenden Generationen ist in Gefahr!

Kinder und Jugendliche wurden die Zielgruppe der Werbung der Mobilfunkindustrie trotz Empfehlungen des Gesundheitsministeriums, die darauf bestehen, dass Personen unter 18 Jahren keine Mobilfundtelefone benutzen sollten. Die gegenwärtigen Sicherheitsstandards für die Exposition von Mikrowellen der Mobiltelefone sind für Erwachsene entwickelt worden und berücksichtigen nicht die wesentlichen Merkmale des kindlichen Organismus. Die WHO sieht den Schutz der Gesundheit von Kindern vor einem möglichen negativen Einfluss durch EMF der Mobiltelefone als eine Aufgabe von höchster Priorität. Dieses Problem wurde auch durch das Wissenschaftliche Komitee der Europäischen Kommission bestätigt, ebenso druch nationale Behörden von europäischen und asiatischen Ländern. Nach Meinung des Russischen Nationalen Komitees zum Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung sind die folgenden Gesundheitsgefahren für mobil telefonierende Kinder in naher Zukunft wahrscheinlich: Gedächtnisstörungen, nachlassende Aufmerksamkeit, verringerte Lern- und Denkfähigkeit, zunehmende Reizbarkeit, Schlafprobleme, zunehmende Stress- empfindlichkeit, zunehmende Bereitsschaft für Epilepsie.

In ferner Zukunft erwartete (mögliche) Gesundheitsrisiken:

Gehirntumore, Tumore der Hör- und Eingangsnerven (im Alter von 25-30 Jahren), Alzheimer Krankheit, forschreitende Demenz, depressive Syndrome und andere Arten der Degeneration von Nervenstrukturen des Gehirns (im Alter von 50-60). Die Mitglieder des Russischen Nationalen Komitees zum Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung betonen die höchste Dringlichkeit, um die Gesundheit der Kinder vor dem Einfluss der EMF durch mobile Kommunkationssysteme zu schützen.

Quelle: RCNIRP Vors. Prof. Grigoriev, Moskau
Übersetzung: Verein zum Schutz vor Elektrosmog e.V. Stuttgart

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 
         
impressum